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18. März 2005


Grafen und Privatbankiers an der Silberleithe —
Außerferner Bergbau im Wirtschaftsgeflecht deutscher Großindustrieller

Inhalt: Vor etwa 500 Jahren begann im westlichen Teil des Mieminger Gebirges ein Bergbau auf Silber, Galmei und Blei, der bis ins Jahr 1921 andauerte. Bedeutendster Bergbaubetrieb war dabei das Bergwerk Silberleithe, das im Verlauf von etwa 500 Jahren nahezu 70 horizontale bzw. vertikale Grubenkilometer schaffte und in seiner Blütezeit etwa 150 Bergleute beschäftigte. Aber auch in Ehrwald und in Lermoos gab es kleinere Bergwerke, die seit dem Ende des Mittelalters Erz abbauten. Das Erz wurde zunächst ins Unterinntal transportiert, aber auch nach Schlesien, Belgien und ins Rheinland verkauft. Durch den Preiseinbruch von Blei und Zink gegen Ende des 1. Weltkrieges erlitten auch die Bergwerksbetriebe im Außerfern erhebliche Einbußen, sodass die Erzgewinnung allmählich zu ihrem Ende kam.

Referent: Dr. habil. Christian Wolkersdorfer, Wissenschaftler, Freiberg/Sachsen (Biberwier)

Termin: 18.03.2005, 19:30 Uhr; Pogramm als PDF-Datei (851 kByte)

Ort: Kulturzentrum, Volksschule Lermoos

Abbildung: Dr. Friedrich Hammacher, deutscher Großindustrieller und Kuxinhaber an der Silberleithe (Bildnis Max von Lehnbach, Quelle: Katalog)

Ausgrabung Creszentia-Stollen
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Tafel Bremsberg des Montan-Wanderweges