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22. Juli 2000

Grabungsbericht Creszenzia-Stollen Silberleithen

Grabungsbericht

Beginn der Ausgrabung um 9:00 Uhr mit zunächst 8 Personen, später 9 Personen. Vor dem Stollenmundloch lagen ca. 4 m Gesteinsschutt, der im wesentlichen aus dem Felsbereich rechts des Mundlochs und direkt oberhalb des Mundlochs stammte. Das Mundloch selbst war nur in den obersten Dezimetern sichtbar. Nach 3—4 Stunden waren etwa 4 m³ Geröll beiseite geräumt und etwa ein halber Meter Material im Mundlochbereich entfernt. Die ersten 2 m konnten vollständig freigeräumt werden.

Durch nachstürzendes Material im vordersten Bereich des Mundlochs zeigte sich, das sich seit dem Aufgeben des Bergbaus beträchtliche Teile des Felsens gelöst haben. Eine Gefährdung der Arbeiter war daher nicht mehr auszuschließen. Die Grabung musste erste einmal abgebrochen werden. Es wurde vereinbart, den vordersten Bereich durch einen Bagger zu bereißen und den rechten Felsbereich zunächst zu sichern.

Aus Sicherheitsgründen wurde der linke Bereich und der obere Bereich des Mundlochs händisch nachgerissen und die Grabungsstelle vorläufig abgesichert.

Abbruch der Grabung um 15:00 Uhr.

Fundgegenstände

Bei den Ausgrabungen wurden 2 Gleise freigelegt, die zunächst vor Ort gesichert wurden, indem Geröll darüber geschüttet wurde. Grubenholz wurde ohne weitere Sicherungsmaßnehmen seitlich gelagert.

Beteiligte

Dr. habil. Christian Wolkersdorfer, Freiberg/Sachsen
Dr. Martin Wendel, München
Wolfgang Zahnleiter, München, Oberstudienrat
Dipl.-Ing. Armin Hanneberg, München
Markus Schönherr, Biberwier, Gemeindewaldaufseher
Erich Müller, Lermoos, Spenglermeister
Sigfried Luttinger, Tischler
Patrik Balzer, Zimmermann
Daniel Luttinger, Schüler

Ausgrabung Creszentia-Stollen
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Tafel Montan-Wanderweg