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Temperaturmessung im Nicolaus-Bader-Schacht bei Biberwier durch Meister Andreas Wolkersdorfer

27.11.2004—21.5.2006


Temperaturmessungen im Nikolaus-Bader-Schacht

Nicolaus Bader aus Lermoos schürfte in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts im Außerfern nach Erzen. Neben Blei-, Kupfer-, und Zinkerzen erschloss er von 1933 bis 1948 ein unwirtschaftliches Goldvorkommen in der Nähe von Biberwier, wobei er zur Erkundung zahlreiche Schurfschächte, Bohrungen und Stollen anlegte. Teufen-Temperatur ZeitTeufen-Temperaturprofil im Nicolaus-Bader-Schacht

Einer dieser Schächte, der Nicolaus Bader Schacht, wird im Rahmen eines europaweiten Projekts an der TU Bergakademie Freiberg seit 27. November 2004 wissenschaftlich untersucht. Dazu wurde zunächst die Teufe aber auch ein kontinuierliches Temperaturprofil aufgenommen. Wie sich zeigte, ist der Schacht in etwa 2 m Teufe verbrochen; mit einer Sonde war es jedoch möglich, eine Endteufe von 10 m zu erreichen. Dort befindet sich eine Schlammschicht, die sich in den zurückliegenden 80 Jahren angesammelt hat.

Insgesamt schwankt die Temperatur zwischen 0,5 und 13,9 Grad Celsius und zeigt eine Thermoschichtung bei 1—3 und 7—8 Metern Wassertiefe, wobei der Temperaturverlauf im mittleren Bereich auf konvektiven und im unteren Bereich auf diffusiven Transport schließen lässt.

Dank: Familie Wolkersdorfer, Erich Müller, Sabine & Werner Luttinger, Armin Hanneberg, Christiane Neumann, Marlen Scheibe

Ausgrabung Creszentia-Stollen
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Tafel Bremsberg des Montan-Wanderweges